Familie Luthe seit August 1926. Vier Generationen im Druck.
Hermann Luthe gründet im August 1926 in Köln eine Druckerei. Heute betreuen Bernhard Luthe in dritter und Thomas Luthe in vierter Generation die Druckprojekte ihrer Kunden. Produziert wird bei geprüften Partnerdruckereien. Der Anspruch ist geblieben.

- Kapitel 1
1926: Gründung in Köln
Im August 1926 gründet der Kaufmann Hermann Luthe in Köln die Druckerei Luthe. Gedruckt wird im Bleisatz, Buchstabe für Buchstabe von Hand gesetzt. Einige Zeitschriften sichern von Anfang an die Aufträge.

Hermann Luthe, Gründer der Druckerei. - Kapitel 2 · 1934 bis 1946: Haltung
Gedruckt, was gedruckt werden musste.
In der NS-Zeit druckt die Buchdruckerei Luthe an der Lübecker Straße 20 in Köln für die katholische Kirche. Die Staatspolizei beschlagnahmt, schließt und holt Druckbogen ab. Die Dokumente liegen bis heute im Familienarchiv.
1934: LUTHE Buchdruckerei und Verlag
Der Briefbogen vom 24. November 1934 zeigt die Firma als LUTHE Buchdruckerei und Verlag, Köln am Rhein, Lübecker Straße 20. An diesem Tag geht von dort ein Brief an Pater Josef Spiecker SJ, der im Kölner Gefängnis Klingelpütz in Haft sitzt. Der Schreiber sendet Grüße, „denen sich meine ganze Familie anschliesst“, und bietet seine Hilfe an.
1937: Die Enzyklika und die Schließung
Im März 1937 druckt die Druckerei Luthe auf Veranlassung des Erzbistums Köln Teile der päpstlichen Enzyklika „Mit brennender Sorge“. Die Staatspolizeistelle Köln schließt die Druckerei daraufhin. Am 24. April 1937 protestiert das Erzbischöfliche Generalvikariat: Die Druckerei habe auf seine Veranlassung gehandelt. Es bittet um baldige Zurücknahme der Verfügung.

März 1937 Rundschreiben Papst Pius XI. „Über die Lage der katholischen Kirche im Deutschen Reich“, bekannt als „Mit brennender Sorge“. 
24. April 1937 Abschrift: Das Erzbischöfliche Generalvikariat protestiert bei der Staatspolizeistelle Köln gegen die Schließung der Druckerei Luthe. 
Datum nicht überliefert Lacksiegel einer NS-Dienststelle mit Reichsadler und Hakenkreuz, gebrochen, mit Siegelschnur. Herkunft: Familienarchiv Luthe. Wann und wo es angebracht wurde, ist nicht überliefert. Mit solchen Siegeln verschlossen die Behörden beschlagnahmte und geschlossene Räume. Die Staatspolizeistelle Köln schloss die Druckerei 1937 nach dem Druck der Enzyklika; laut einem Zeitungsbericht von 1946 blieb sie wochenlang versiegelt. Gezeigt als historisches Dokument. 1943: Druckbogen abgeholt
Am 15. April 1943 bescheinigt die Staatspolizeistelle Köln, die halbfertig gedruckten Bogen zweier Bücher des Lahn-Verlags aus der Druckerei abgeholt zu haben.
1946: „Hervorragende Kühnheit“
Am 8. November 1946 bescheinigt Kardinal Josef Frings, Erzbischof von Köln, Hermann Luthe handschriftlich, er habe sich während des nationalsozialistischen Regimes durch „hervorragende Kühnheit in der Herausgabe von Schriften, die den Geist des Nationalsozialismus angriffen“ ausgezeichnet.
- Kapitel 3
1951: Die zweite Generation
Nach dem Tod des Gründers übernimmt 1951 sein Sohn Karl-Josef Luthe die Geschäftsführung und führt die Druckerei durch die Nachkriegsjahrzehnte.

Karl-Josef Luthe, zweite Generation. 
Karl-Josef Luthe bei der Arbeit. - Kapitel 3
1969: Hubert Luthe wird Bischof
Hubert Luthe (1927 bis 2014), ältester Sohn von Hermann Luthe und Bruder von Karl-Josef Luthe, wird 1969 Weihbischof in Köln. Von 1991 bis 2002 ist er Bischof von Essen.
- Kapitel 4
1987: Die dritte Generation
1987 steigt Dipl.-Ing. Bernhard Luthe, Sohn von Karl-Josef Luthe, ein und übernimmt die technische Leitung der Druckerei.

Bernhard Luthe in der Beratung, 2019. - Kapitel 4
1994: Bernhard Luthe wird Geschäftsführer
1994 übernimmt Bernhard Luthe die Geschäftsführung. Sein Satz gilt bis heute: Lieber einmal mehr nachgefragt als einmal falsch gedruckt.

Bernhard Luthe am Rednerpult. 
Bernhard Luthe begrüßt eine Kundin, 2019. - Kapitel 5
2011: Die vierte Generation
Im Sommer 2011 steigt Thomas Luthe in den Betrieb ein und lernt das Druckgeschäft von der Pike auf.

Thomas Luthe bei der Druckabstimmung am Leitstand, 2019. 
Farbsteuerung am Leitstand der Offsetmaschine, 2019. - Kapitel 6
2021: Luthe MEDIA GmbH
Am 1. Juni 2021 gründet Thomas Luthe die Luthe MEDIA GmbH. Der Druck läuft dort als Luthe DRUCK weiter, mit Bernhard Luthe als Vertriebsleiter.

Im Büro der Druckerei, 2019. 
Thomas Luthe in der Druckerei, 2019.
„Lieber einmal mehr nachgefragt als einmal falsch gedruckt.“
Bernhard Luthe, seit 1987 im Betrieb
Heute
Heute: unabhängiger Druckdienstleister in Lohmar, mit Partnernetz und persönlicher Betreuung. Wir beraten, planen und steuern Ihr Druckprojekt. Produziert wird bei geprüften Partnerdruckereien, betreut wird von der Familie.
Angefangen hat alles in Köln. Was das heute für Kölner Kunden heißt: Drucksachen für Köln.
Rufen Sie uns an. Wir hören erst zu.
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Bernhard LutheVertriebsleitung Luthe DRUCKb.luthe@luthe-druck.de
Thomas LutheGeschäftsführer Luthe MEDIA GmbHt.luthe@luthe-druck.de
Alexandra LutheDatenaufbereitung und Mediengestaltung
Sophia WesselAssistenz der Geschäftsführung, Administration



